RSV Rheinstolz Wyhl – Mehr als nur Radfahren: Leidenschaft, Teamgeist und Erlebnisse


52. Wyhler Radrennen - Rennbetrieb 🚴‍♂️

Der Radsportverein Wyhl bedankt sich bei allen, die diesen Tag bereicht haben. Mit deutlich über 300 Starterinnen und Startern bei bestem Pfingstwetter liegt ein tolles Pfingstwochenende im Rahmen des 3.Kaiserstuhl-Tuniberg Cups hinter uns.

Insbesondere gilt der Dank der Firma Malerfachbetrieb Weber und Ökobau Schwörer für die Unterstützung bei der Streckensicherung und den Firmen Rauer-CNC, Weingut Ambs Bötzingen, MF Schirmbrand und ICS Arztsysteme für die Bereitstellung und Nutzungsmöglichkeiten im Start-Ziel Bereich. Danke an das DRK Wyhl für die medizinische Überwachung, an die Gemeinde Wyhl und das Landratsamt Emmendingen für das reibunglose Genehmigungsverfahren. Des Weiteren bedanken wir uns beim Autohaus König für die Bereitstellung des Führungsfahrzeuges und Roland Bruder für die Nutzungsmöglichkeit der Infrastruktur.

❤️ Dank allen Sponsoren die uns unterstützt haben!

📸 Stefan Muth wir sind wie letztes Jahr begeistert von deinen Bildern.

52. Wyhler Radrennen - Wirtschaftsbetrieb ☀️

Von unseren Vereinsmitgliedern wird jährlich diese Veranstaltung getragen. Ohne Euch, kein Radrennen.
Vielen Dank für Euren unermüdlichen Einsatz, ob im Wirtschaftsbereich, der Streckensicherung oder dem tatkräftigen Unterstützen beim Auf- und Abbau. Unglaublich, was ihr auf die Beine stellt.

Fotos von Marcellus Karbach und Carmen Pietsch-Karbach // RSV Rheinstolz Wyhl


Unser Verein verliert mit Helmut Müller nicht nur ein Ehrenmitglied, sondern eine prägende Persönlichkeit. Über viele Jahrzehnte war er mit Herz, Wissen und Hingabe für den Radsport da. Er förderte Generationen von Athleten und legte den Grundstein für die nationalen und internationalen Erfolge seines Sohnes und Enkels. Sein Wirken wird in unserem Verein weiterleben. 

 

Ruhe in Frieden.


Amitierender Gravel Weltmeister aus 2024 Wilfried Straub wird Vize-Europameister im italienischen Avezzano:

"Wir waren frühzeitig Vorort, in den Abruzzen und somit konnte ich den Gravel-Parcour, der mir schon als schwerste Gravel-Strecke der Welt beschriebenen wurde, verinnerlichen. Anfangs waren 2 x 5 m „caduta-libera“    (freier Fall) in der Strecke, eigentlich senkrecht, nach Protesten wurde dieser Teil entfernt, so war jedoch jeden Tag eine Änderung auf dem wohl nicht vorhandenen Plan☹️, Start und Zielgelände wurde verlegt und wieder zurück geändert, selbst am Renntag-Morgen wusste noch keiner wo die Startaufstellung sein wird. Die Krönung ist natürlich, dass es bei so einer Veranstaltung keine sanitären Anlagen gab, weder WC noch Duschen noch Radwaschplatz.

Die Strecke an sich war schon etwas Besonderes, eine absolute Geröll-Halde, der Elite-Fahrer Daniel Federspiel, mit dem ich im Hotel war, meinte, dass es die schwerste Strecke der Welt ist die er kennt. 

Ich kam im Training gut damit zurecht, es war eine Runde mit 30 km, für uns zweimal zu fahren, Start und Ziel direkt in Avezzano, das waren ca. 2 km Asphalt, der Rest waren grobsteinige Wege/Pfade. 

 

Zum Rennen:

Ich war in unserem Block wieder in vorderster Reihe, was jedoch nicht viel nützte, weil schlussendlich alle zusammen gestartet sind und unser Block der letzte war.

In der Stadt gab es gleich, in der ersten Kurve, einen Crash dem ich über den Gehsteig ausweichen konnte, ab dem anschließenden Schotterweg war es dann so staubig, dass man den Untergrund nicht gesehen hat und es auch richtige Atemprobleme gab. In dem gerölligen 15 km langen Aufstieg habe ich auch gleich den Kontakt zu meinem schärfsten Konkurrenten verloren, ich konnte im 15 km langen DH aber gleich zu Ihm aufschließen, bis ich jedoch bei ca. 50 km/h von der Strecke abgedrängt wurde, ich kam zu Fall und landete in einem Gebüsch, das Bike musste ich erst wieder richten, es war alles verdreht und leider habe ich auch meinen Tacho dabei verloren☹️ Ich habe jedoch nur ein paar Kratzer und mein sowieso schon lädiertes Knie habe ich irgendwo aufgeschlagen. In der zweiten Runde lief es recht gut, mein Konkurrent war sowieso weg und ich habe mich auf meinen zweiten Platz konzentriert und auch gehalten. Die schwere des Rennens widerspiegelt sich in der Ausfallrate die weit über 50% lag, irgend ein Sturz hatte fast jeder. 

Heute bin ich nun die 1200 km wieder nach Hause gefahren und versuche mich auf die WM zu konzentrieren, ich hoffe dass ich fahren kann, mein Knie macht mir noch etwas Sorgen🙋‍♂️

Gruß Wilfried"




BLAU-WEISS ist Gravel-Weltmeister

Wilfried Straub schreibt Wyhler Vereinsgeschichte. Der 70-jährige gewann am 5. Oktober 2024 im Nationaltrikot das WM-Rennen in Flandern, Belgien in der Altersklasse der 70- bis 74-jährigen.. Nach knapp drei Stunden Rennzeit und 88km mit 833 Hohenmetern beendet er das Rennen mit knapp fünf Minuten Vorsprung vor dem Favoriten aus Australien, Roger Cull.

 

Wir sind immer noch sprachlos und überwältigt von deiner Leistung!

 

Ein paar Worte von unserem Weltmeister:

 

„Ich hatte einen Plan aber nur Plan A, deshalb musste der sitzen: „mit der Altersklasse unter mir mitgehen und auch dort viel von vorne", das geht nur von der ersten Reihe aus, so habe ich halt ab 9:30 Uhr die Startaufstellung kontrolliert und bin dann um 10:30 Uhr an Start obwohl um 12:24 Uhr erst Start war, vom Start weg die ersten 20 km habe ich alleine beide Altersgruppen angeführt, es gab dann eine Führungsgruppe mit 5 Fahrern der 65 jährigen und mir, bis ins Ziel habe  ich mindestens 50 km diese Gruppe gezogen sodass keiner meiner Gruppe ranfahren konnte, erst die Zielstraße hoch habe ich zurückgenommen, „nur ein dummes Pferd springt höher als es muss". Ein großes Dankeschön an Bea mein Schatzilein, für die grandiose Betreuung"



Wir sind ein Verein mit Perspektive...

 

und das sagen wir, weil wir über eine gesunde und strukturierte Grundlage verfügen. Gemeinsam Spaß am Radfahren haben, Kameradschaft pflegen und sportlich erfolgreich sein. Neben dem Jugend- und Nachwuchsradsport haben wir aktive lizenzierte Amateurfahrer, die unserem Nachwuchs unter die Arme greifen und ihnen eine wertvolle Vorbildfunktion sind. Auch Hobbysportler sind bei uns bestens aufgehoben. Wir pflegen Hobbysportgruppen die sportlich wie gesellschaftlich aktiv sind.